Von Chinatown bis Opernhaus: Sydney

Monique

1/18/2026

Mit einem Spaziergang zur Fähre und der Überfahrt nach Manly beginnt unser Ankommen in Sydney. Die Fahrt fühlt sich wie eine kleine Stadtrundfahrt vom Wasser aus an. Die Skyline im Blick und das Opernhaus in voller Pracht, können wir das erste Mal genießen. In Manly angekommen zieht es uns direkt ans Meer. In der Cabbage Tree Bay gehen wir baden, auch wenn das Wasser deutlich kälter ist als noch in der Südsee.

Zurück in der Stadt spazieren wir durch The Rocks, Sydneys ältesten Stadtteil. Kopfsteinpflaster, historische Gebäude und enge Gassen sehen wie die Anfänge der Kolonialzeit aus.

Unsere erste Unterkunft liegt in Chinatown, was sich schnell als kulinarischer Glücksgriff entpuppt. Die Auswahl an asiatischen Restaurants ist riesig: japanisch, vietnamesisch, thailändisch, chinesisch. Für uns genau die richtige Küche und wir schlemmen uns durch Asien. Auch ein japanisches Crepé gefüllt mit Schlagsahne, jap. Käsekuchen, Erdbeeren, Maracujasoße und getoppt mit Crème Brúlée lasse ich mir zuckersüß schmecken.

Ein besonderes Wiedersehen erwartet uns im Stadtteil Newtown, denn treffen wir Ingo, den wir einige Wochen zuvor in Fiji kennengelernt haben. Bei Spaghetti und Bier sitzen wir zusammen, genießen das Sommerwetter und australisches Bier. Er erzählt uns, dass durch die Sommerferien Sydney wohl sehr leer sei und die Straßen nicht soviele Autos, wie sonst. Auf uns wirkt die Stadt bereits sehr voll und wir möchten uns noch mehr Menschen hat nicht vorstellen.

Natürlich schauen wir uns auch das Sydney Opera House an. Bei einer geführten Tour erfahren wir mehr über die außergewöhnliche Architektur, die Baugeschichte und die vielen Herausforderungen, die dieses Gebäude zu dem gemacht haben, was es heute ist: ein weltweites Wahrzeichen. Das Opernhaus in seinen Einzelheiten zu fotografieren macht zudem ganz viel Spaß.

Da das Sommerwetter umschlägt und ein kräftiger Sturm mit viel Regen über die Stadt zieht, passen wir unsere Pläne an. Statt draußen unterwegs zu sein, geht's in Museen.

Das Australian Museum bietet einen umfassenden Einblick in Naturgeschichte und indigene Kulturen Australiens. Bei all den -ausgestopften- Tieren bekommen wir Lust diese hoffentlich live und in Farbe zu sehen.

Auch das Museum of New South Wales besuche ich, das sich intensiv mit der Besiedlung der Region rund um Sydney auseinandersetzt. Die Ausstellungen machen deutlich, wie komplex und konfliktreich die Invasion durch die Briten war.

Die Art Gallery of New South Wales zeigt sehr unterschiedliche Ausstellungsobjekte, von Bildern bis Skulpturen ist alles dabei. Der kostenlose Eintritt macht es leicht, sich treiben zu lassen und unterschiedlichste Kunststile zu entdecken.

Wir kehren zudem noch einmal ins Opernhaus für die Varieteshow „Gatsby“ zurück. Die Show mit Elektroswingmusik, Gesang und fantastischer Akrobatik hat uns super gefallen. Das Publikum hat bei der guten Musik Partystimmung verbreitet und die Akrobatik war zum Teil so außergewöhnlich gut, dass man fast das Applaudieren vergessen hat vor lauter Faszination. Und das Opernhaus nochmals von innen zu sehen, war ebenfalls ein Pluspunkt.

Sydney gefällt uns so gut und da das Wetter und unsere Erkältungen (Klimaanlagen sei Dank) unsere Pläne durchkreuzt haben, entscheiden wir unseren Aufenthalt zu verlängern. Dafür ziehen wir um in den Stadtteil Surry Hils. Wir hängen noch vier Tage dran und haben mehr Zeit, um diese Stadt weiter zu entdecken.